Woher komme ich?

Ein gewolltes Geschöpf oder vom Baum gestiegen?

Ausgabe 2, 2011-05-21 DB
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Evolutionstheorie, Schöpfung

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Zusammenfassung

Die hierzulande propagierte Evolutionstheorie, initiert von Charles Darwin (1809-1882) lehrt, dass das irdische Leben irgendwie durch Zufall entstanden ist und sich dann über viele Jahrmillionen zu dem entwickelt hat, was wir heute sehen und erleben. Ein Beweis konnte in dieser lückenhaften Theorie allerdings bis jetzt noch nicht erbracht werden.
Die Bibel beschreibt dagegen eine von einem Schöpfergott gewollte und durchgeführte Schöpfung der Erde, des Universums, der Flora, Fauna und letztendlich des Menschen. Letztere sollen in einem sehr kurzen Zeitraum geschaffen worden sein.

Gewisse Parallelen dieser beiden Aussagen sind durchaus zu beobachten (z.B. Chronologie oder Mikroevolution). Im Grundsatz handelt es sich jedoch um zwei komplett verschiedene Ansätze.

Was stimmt nun? Der Mensch als ein gewolltes Geschöpf Gottes oder als Auswuchs des Affen vom Baum gestiegen? Auf diese Frage versucht dieser Artikel einzugehen.

Es gibt auch weitere Überlieferungen über die Entstehung der Menschheit. Auf diese wird an dieser Stelle aber nicht näher eingegangen.

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Kommentar

Die Entstehung des Universums

Die Evolutionstheorie setzt erst zu einem späteren Zeitpunkt an und lässt daher die Frage des Universums offen. So muss auf die Urknall-Theorie zurückgegriffen werden.
Heute wird beobachtet, dass sich die Gestirne des Himmels kontinuierlich auseinander bewegen. Würde diese Bewegung sehr langsam gefilmt und dieser Film dann schnell rückwärts laufen gelassen und gedanklich fortgesetzt, erkennt man einen gemeinsamen Anfangspunkt der Materie in dem alles zusammenläuft.
Gemäss Urknall-Theorie wurde alle Materie einmal in diesem zentralen Punkt konzentriert und dann mit einer unvorstellbaren Explosion auseinander geschleudert.
Dies tönt zwar sehr interessant, erklärt aber nicht, woher diese Materie denn eigentlich ursprünglich stammt.

Die Bibel erzählt von einem Allmächtigen Gott, der über allem steht. Auch über der Zeit. Somit ist der Faktor Zeit ausklammerbar und die Vorstellung, dass gewisse Dinge seit jeher ("ewig") bestehen könnten naheliegend.
Weiter heisst es, dass Gott Himmel und Erde geschaffen hat. Wie und wann er das gemacht hat, ist in der Bibel nicht genauer beschrieben, aber kann sich durchaus decken mit den festgestellten Jahrmillionen der Forschung.
Die heute erfahrbare Schöpfung wurde gemäss biblischem Bericht jedoch erst zu einem viel späteren Zeitpunkt ins Leben berufen.


Die Entstehung des Lebens

Der Gründer der Evolutionstheorie hat bemerkt, dass in der Natur über die Zeit gewisse Veränderungen an Organismen zu beobachten sind und hat dies dann zur Basis genommen, dass sich somit alles Leben von einer niederen Ebene zu höheren Ebenen hin entwickelt haben muss. Da der Gründer mit den Ansätzen aus der Bibel als Atheist nichts anfangen konnte, wurden eigene Wege der Erklärung gesucht. Es wurden und werden nun Beweise gesucht, um diese Theorie mehr und mehr zu erhärten. Bis heute sind aber viele Lücken vorhanden und Fragen offen geblieben.

Laut Bibel wurde das Licht, das Universum, die Flora und Fauna und letzendlich der Mensch durch einen Allmächtigen Gottes erschaffen. Ausser dem Menschen wurde praktisch alles allein durch sein gesprochenes Wort ins Dasein berufen: "Und Gott sprach, es werde...." (vgl. 1. Mose 1, 1-28). Nur der Mensch als Krone der Schöpfung wurde liebevoll von diesem Gott aus Erde geformt (vgl. 1. Mose 2, 7). Werden die Bestandteile des menschlichen Körpers analysiert, so setzt sich dieser effektiv aus Bestandteilen des Erdreichs zusammen. So ist auch die Harmonie und Ähnlichkeit zu anderen Lebewesen erkennbar, da ja der gleiche Konstrukteur an der Arbeit war.
Der Unterschied zur restlichen Umwelt liegt im Speziellen darin, dass Gott dem Menschen einen Lebenshauch ("Geist") gegeben hat. Dies macht auch die wesentliche Andersartigkeit zur Tierwelt aus.
Die Bibel beschreibt, dass verschiedene Arten von Lebewesen geschaffen wurden, also z.B. hundeartige, katzenartige, pferdeartige, etc. wie auch die grossen "Ungeheuer" (Dinosaurier). Aus diesen Grundarten haben sich dann durch die von Charles Darwin beobachtete Mikroevolution die verschiedenen Unterarten entwickelt, da die Genvielfalt ("Genpool") in den Grundarten zunächst sehr gross war und dies so ermöglichte.


Vergleich Evolution zu Schöpfung

Wenn es einen Allmächtigen Gott gibt (siehe auch Artikel "Gibt es einen Gott?"), so ist die Vorstellung einer Schöpfung durch IHN wie in der Bibel beschrieben wohl einfach vorstellbar. Wozu auch sollte in seinem Wort - der Bibel - eine erfundene Geschichte stehen? Wenn dort auch nicht alle einzelnen Details lückenlos beschrieben sind, so findet die bibelorientierte Forschung mehr und mehr Zusammenhänge, welche sich mit den Aussagen der Bibel decken.

Soll der Evolutionstheorie Vorrang gegeben werden, so bleiben auch hier gewisse, schwerwiegende Fragen offen wie:

  1. Wo sind die Verbindungsglieder zwischen den verschiedenen Grundarten?
    Es wurden bisher keine plausiblen Übergänge zwischen verschiedenen Grundarten festgestellt, sondern nur Mikromutationen innerhalb von gleichen Arten. Es wird immer noch krampfhaft nach Zwischenarten gesucht oder mit viel Phantasie Zwischenarten definiert. Auch können mit natürlichen (d.h. in der Natur vorkommenden) Methoden keine Zwischenarten gezüchtet werden, sondern nur Mischungen innerhalb der bestehenden Arten. Hier können gewisse Ausprägungen hervorgehoben werden, meist jedoch auf Kosten von anderen Vorteilen (z.B. Resistenzen).
  2. Warum stellen wir eine Degeneration an Stelle einer Evolution fest?
    Gemäss der Evolutionstheorie müsste sich die genetische Vielfalt ständig weiter entwickeln. Tatsache ist aber das Umgekehrte: Die Erbkrankheiten nehmen zu, da mit dem Altern der Grundarten der Genpool mehr und mehr angeglichen wird und dadurch die Vielfalt in den Mikromutationen abnehmend ist (vgl. auch die Problematik der Inzucht). Was früher noch möglich war wie z.B. die ausgeprägte Mikromutation der verschiedenen Menschentypen / Hautfarben ergeben heute "nur" noch Mischungen daraus.
    Mit anderen Worten: Zur Frühzeit der Fauna war die Möglichkeit einer Mikromutation einer genetischen Vielfalt innerhalb der Arten massiv grösser als heute.
  3. Warum gibt es Funde, welche einer Entstehung der Natur über einen Zeitraum von Millionen Jahren widersprechen?
    Gemäss der üblichen Lehre, sind Versteinerungen von Tieren und Pflanzen sehr langsam, bzw. über einen langen Zeitraum in verschiedenen Schichtungen entstanden. Es wissen aber alle, dass wenn eine Pflanze oder ein Tier stirbt, dieses in der freien Natur sehr schnell abgebaut wird. Die Konservation der heute auffindbaren Versteinerungen muss also sehr schnell abgelaufen sein. Dies ist mit der Sintflut gut zu erklären, da hier dramatische Veränderungen der Erdoberfläche und Atmosphäre geschehen sind. Dies war aber ein einmaliges, relativ kurzzeitiges Ereignis, wo verschiedene Schichtungen von Ablagerungen und hohe Drücke entstanden sind. So gab es auch Funde, wo Versteinerungen von Baumstämmen (polystrate Fossilien: poly=viel, stratum=Schicht) durch mehrere solche Schichten hindurchgehen - Schichten, welche zuvor von der Wissenschaft in Jahrmillionenabständen zueinander datiert worden sind...
    Weiter sind auch Versteinerungen von Tieren "in Aktion" (Jagd) zu finden, was wohl kaum auf eine langsame Ablagerung der Schichten deutet.
  4. Ein BBC-Beitrag 1) zeigt, wie gewisse Ameisen "Rettungsboote" bauen bei Überschwemmungen - erstaunlich.
    Ein Schweizer Grossverteiler hat im Jahr 2010 seine Güterverteil-Logistik an Hand einer Studie über den Lastentransport der Ameisen optimiert.
    Heisst es doch schon in der Bibel: Man soll hin zur Ameise gehen, sie beobachten und von ihr lernen (Sprüche 6, 6). Laune der Natur oder genialer Schöpfergott?
  5. Das Hymen - eine weitere Laune der Natur?
    Heutige Erklärungen versuchen, das Hymen als ein Relikt von früheren Zeiten zu erklären und schreiben ihm einen Schutz gegen bakterielle Attaken zu. Warum ist dann trotzdem eine (notwendige) Öffnung vorhanden. So können die Bakterien ja trotzdem eindringen. Soll das Hymen nicht vielmehr ein persönlicher Schutz der Frau darstellen?
  6. Nahtod-Erlebnisse?
    Gemäss vielen Berichten von Personen, welche den Tod erlebt haben und durch moderne, medizinische Mittel wieder in das irdische Leben zurückberufen worden sind, haben diese Personen das materielle "Gehäuse" - den Körper - verlassen und sind dann wieder dahin zurückgekehrt. Also muss noch zusätzlich zum Körper Geist/Seele vorhanden sein. Wie entsteht "Geist/Seele" in der Evolution?
  7. Wie ist die Kreativität des Menschen und seine Sehnsucht nach einem höheren Wesen erklärbar? Praktisch alle Weltanschauungen, Philosophien und Religionen streben nach etwas Höherem: Wo gibt es nicht ein Streben nach Vollkommenheit, Harmonie oder Zufriedenstellen einer höheren Macht?

Schöpfungslehre oder Evolutionstheorie? Beides hat seine Argumente. Für diejenigen, welche die Aussagen der Bibel nicht grundsätzlich in Frage stellen, müsste deren Aussagen wesentlich einfacher nachvollziehbar sein als die einer Evolutionstheorie.

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Worterklärungen

Evolution
Die Evolution (Evolutionstheorie oder Evolutionslehre) beschreibt eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Natur - vor allem der Fauna. Dabei geht es um eine Veränderung der Arten oder einer Neuenstehung von Arten durch Mutation. Eine mit Vorteilen behaftete Art hat jeweils die besseren Überlebenschancen als eine Benachteiligte. So haben sich vor allem die übervorteilten Arten weiterentwickelt, währenddessen die benachteiligten Arten ausgestorben sind.
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Flora
Die Fauna beschreibt die Pflanzenwelt.
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Fauna
Die Flora beschreibt die Tierwelt.
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Siehe auch unter

1) Link zum BBC-Video über die "Rettungsboot"-Ameisen (youtube, englisch, ca. 3 Minuten)



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